Sonntag, August 13, 2017

Rezension | James Patterson, Emily Raymond "Heart.Beat.Love"

320 Seiten | Einzelband | Jugendroman | 01.04.2015 | dtv Verlagsgesellschaft | 7,99€ | Hier kaufen

Inhalt

Der Roadtrip ihres Lebens. Die erste große Liebe. Und nichts mehr zu verlieren. Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools – und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen . . .

Erster Satz

Okay, auch auf die Gefahr hin, mich selbst nicht gerade ins beste Licht zu rücken, muss ich als Erstes zugeben, dass ich damals ein absoluter Gutmensch war, eine richtige Streberin.

Meine Meinung

Obwohl Axi eigentlich das brave Mädchen von nebenan ist, schlägt sie ihrem besten Freund Robinson vor, die Schule zu schwänzen und einen Roadtrip zu machen. Obwohl sie eigentlich eine Tour im Bus geplant hat, landen die zwei schließlich auf einer geklauten Harley, mit der sie durchs Land fahren. Einbruch, Diebstahl und Einschleichen auf Promi-Partys gehören zu ihrem "Urlaub" dazu, bis sie schließlich im Krankenhaus landen und der Wahrheit ins Gesucht schauen müssen.

Axi ist ein schlaues Mädchen, das in der Schule mehr als sehr gut ist, gerne liest und bei ihrem Vater lebt. Robinson ist eigentlich das genaue Gegenteil, er ist abenteuerlustig, humorvoll und steckt mit seiner guten Laune jeden an. Dennoch sind die zwei beste Freunde, wenn nicht sogar mehr.
Ich mochte Robinson ganz gern, auch wenn er mich oft nerven könnte. Axi selber hat mich allerdings noch öfter genervt, ich kann gar nicht genau sagen, warum.

Der Roman ist in der Ich-Form aus Axis Sicht verfasst worden und wurde durch ständige kleine Bilder am Text-Rand unterstützt, die für mich eher nervig als unterstützend waren. Der Schreibstil war in Ordnung, aber nicht umhauend.

Ich fand den Anfang des Buchs sehr langweilig, die Aufregung von Axi konnte einfach nicht auf mich überschwappen. Mir fehlte ein wenig ein Ziel, einen etwas genaueren Plan der Beiden, auch wenn es eben das planlose war, was das Buch ausmachte. Ich fand es ziemlich öde und oft auch einfach überzogen. Dass die Beiden mit so viel durchgekommen sind, war einfach zu viel des Guten. Ich habe mich irgendwie fremd geschämt... für das Buch... wenn das geht. So locker und leicht, wie die Handlung anfangs scheint, ist sie aber nicht. Nein, da fehlt ja noch die Tiefe! Also gibt es eine kleine Extra-Story, die zugegebenermaßen wirklich traurig ist, aber meiner Meinung nach nicht so passte. Das Ende war sehr schwammig und offen, ich habe mindestens 10 Fragen, die mir nicht beantwortet wurden, was ich mir allerdings noch absolut gewünscht habe.

Fazit

Schon wieder muss ich meine große Enttäuschung aussprechen. Die Handlung konnte mich nicht packen, ich fand vieles viel zu überzogen, übertrieben und an den Haaren herbei gezogen. Der besonders emotionale Teil hat für mich nicht gepasst und es auch nicht besser gemacht. Schade, aber es ist leider noch ein Flop für diesen Monat.


Mangelhaft


Liebst, Lara

1 Kommentare:

 
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