Freitag, Februar 24, 2017

(Rezension) Emma Hart "Love Games - Das Spiel geht weiter"

256 Seiten | Love Games #2 | "Love Games 2"(Original) | New Adult | 27.11.2014 | Fischer Taschenbuch Verlag | 8,99€ | Hier kaufen*

Inhalt

Megan hat sich Hals über Kopf verliebt. 
Für Aston sind Gefühle dämlicher Weiberkram. 
Eine Nacht ändert alles. Nur keiner darf es wissen. 

Nicht mal im Traum hätte Megan mit dem Gedanken gespielt, eine Beziehung mit dem unglaublich attraktiven Aston anzufangen. Er ist ein Frauenheld der Marke Arschloch hoch zehn. Doch plötzlich entdeckt sie hinter Astons cooler Fassade einen gefühlvollen Jungen, der eine schwierige Vergangenheit vergessen will. Kann ihre Liebe ihm helfen, ohne dass die Freunde aus der Love-Games-Clique etwas mitbekommen? 

Aston wollte Megan eigentlich nicht an sich heranlassen – nicht mal für eine Nacht. Sie ist die Einzige, die durch seinen sorgfältig aufgebauten Schutzwall brechen kann. Das muss er verhindern – auch wenn sie verdammt sexy ist.

Erster Satz

Es gibt im Leben immer Entscheidungen, die uns besonders schwerfallen.

Meine Meinung

Megan ist schon seit Monaten in Aston verliebt, doch kann sie das einfach nicht zugeben. Erst einmal ist Aston ein totaler Playboy, der sich gar nicht für sie (und wenn doch dann nicht für eine Beziehung mit ihr) interessieren würde. Und andererseits ist er der beste Freund von Braden, der gleichzeitig Megans bester Freund seit Kindheitstagen ist, sie vor allem und jedem beschützt und eine Affäre/Beziehung mit Aston nicht dulden würde. Nach einer gemeinsamen Nacht von Megan und Aston müssen sie sich überlegen, wie sie es vor ihren Freunden geheim halten können.

Jaaa, Megan und Aston. Ich kann zu beiden nicht so viel sagen irgendwie. Megan ist ein ganz normales Mädchen und Aston hatte eine schwere Vergangenheit und gilt als Playboy.
Was mich allerdings an ihr von Anfang an gestört hat ist, dass Megan sich so von Braden kontrollieren lässt. Kein bester Freund der Welt hat das Recht, ihr alles verbieten zu dürfen. Es mag sein dass Aston wie ein Arsch rüberkommt, aber gerade er als bester Freund müsste doch wissen, was hinter seiner Fassade steckt, wenigstens teilweise.
Aston hat in seiner Kindheit einiges durchmachen müssen. Mittlerweile gilt er als totales Arschloch und riesen Playboy, der jedes Mädchen auf dem Campus schon durch hat und jeden Abend eine andere mit nach Hause nimmt. Auf dem Buchrücken steht (wie im Klappentext) "Für Aston sind Gefühle dämlicher Weiberkram" und darüber rege ich mich schon seit dem ersten Kapitel aus seiner Sicht auf. Er zeigt sie nicht nach Außen, das stimmt. Aber er hat sowohl sehr viele Gefühle und zeigt sie auch Megan gegenüber schon auf den ersten 50 Seiten, weswegen die Bezeichnung "Für Aston sind Gefühle dämlicher Weiberkram" einfach total unpassend ist.

Der Roman ist in der Ich-Form aus den wechselnden Perspektiven von Megan und Aston verfasst worden. Der Schreibstil ist ganz okay, nicht schlecht, aber nichts besonderes. Es lässt sich schnell und einfach lesen.

Die Umsetzung der Handlung ist langweiliger, als gedacht. Für mich gab es einfach keinen Höhepunkt, keine Spannung, kein Auf und Ab. Astons Vergangenheit bringt noch ein Stückchen von Spannung mit in die Handlung - aber sein wir mal ehrlich. So einen Charakter gibt es doch in jedem New Adult Buch, weswegen mir da auch noch etwas fehlte. Ich kann die Handlung gar nicht mal mehr so richtig zusammen fassen, weil es so verdammt langweilig war.
Es geht die ganze Zeit nur darum, dass Aston nicht über seine Vergangenheit reden will - was er dann doch sehr schnell tut - und die zwei sich nicht von ihren Freunden erwischen lassen wollen. Aber das war nicht einmal wirklich spannend verpackt.

Fazit

Nachdem mich der erste Teil enttäuscht hat, habe ich nicht mehr viel erwartet - und wurde noch mehr enttäuscht. Mir fehlte die Spannung, das kleines bisschen besondere an dem Buch. Es ist ist nicht gerade dick im Vergleich zu anderen Büchern, aber es gibt auch genug Bücher mit 250 Seiten, die mich weitaus mehr in den Bann ziehen konnten. Die Handlung war flach, die Charaktere nicht gerade innovativ und der Schreibstil zwar ganz okay, aber das rettet es leider nicht.

Mangelhaft

Liebst, Lara

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