Dienstag, November 08, 2016

(Rezension) Ina Linger, Cina Bard "Callboy to Go"

326 Seiten | Einzelband | Liebesroman | 16.10.2016 | CreateSpace Independent Publishing Platform | 11,99€ | Hier kaufen

Inhalt

30 Jahre und Jungfrau? Wie traurig ist das denn? Mia versucht alles, um diesem Schicksal zu entgehen, und engagiert während ihres Traumurlaubs auf Teneriffa einen Callboy. Wenige Tage vor ihrem Geburtstag. Als letzte Lösung selbstverständlich. (Un)glücklicherweise ist ihr attraktives ‚Date‘ Chris nicht der, für den er sich zunächst ausgibt, und Mia hat bald mit ganz anderen Problemen als dem Verlust ihrer Unschuld zu kämpfen. Verfolgungsjagden, lebensbedrohliche Situationen und unerwartete Gefühle eingeschlossen.

Erster Satz

Das dumme an einer plötzlich einsetzenden Erkenntnis ist, dass sie einen manchmal in Situationen überfällt, die leicht außer Kontrolle geraten können.

Meine Meinung

Mia wird bald 30 und ist noch immer Jungfrau. Es hat sich einfach nie eine Gelegenheit ergeben, aber langsam ist sie genervt von den besorgten und vielleicht sogar abfälligen Blicken ihres Bekanntenkreises. So beschließt sie, sich im Urlaub einen Callboy zu rufen und weiß noch nicht, in was sie da hinein gerät. Chris, ihr "Date", ist jemand ganz anderes, als er vor Mia zugibt und bringt damit sich und Mia in Gefahr.

Mia ist wie gesagt eine 30 jährige Jungfrau, die selbst damit eigentlich gar kein Problem hat. Aber mit der Tatsache schnell als prüde oder verklemmt abgestempelt zu werden hat sie ein Problem. Sie ist sehr organisiert und plant selbst im Urlaub jede Minute durch, sie kann gut mit Zahlen umgehen und nimmt keinen Blatt vor den Mund - meistens zumindest.
Chris ist ... nun ja, ich traue mich gar nicht zu viel über ihn zu verraten.
Obwohl Mia 30 Jahre alt ist, hatte ich mit dem großen Altersunterschied zwischen uns beiden kein Problem. Ich habe mich schnell mit ihr anfreunden können, auch wenn mich ihre direkte Art und Angewohnheit, schnell überzureagieren auf Dauer nerven konnte. Chris selbst kann ich wenig einschätzen, aber ich hatte kein Problem mit ihm.

Der Roman ist in der Er-/Sie-Form abwechselnd aus den Perspektiven von Mia und Chris verfasst worden. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich konnte mich gut in das Geschehen reinlesen und habe das Buch wirklich erst aus der Hand gelegt, als ich es beendet hatte.

Die Umsetzung der Handlung ist ganz gut gelungen. Es konnte mich packen, sodass ich wie gesagt alles in einem Rutsch lesen musste. Es ist anders, als vermutet, aber ganz schön so. Es ist nicht ganz so das, was ich sonst lese und irgendwie stehe ich da auch nicht so drauf. Ich kann eigentlich gar nicht unbedingt was negatives über das Buch sagen, aber es konnte mich auch nicht vom Hocker hauen und total mitreißen.

Fazit

Leider trifft dieser komödiantisch angehauchte, actiongeladene Liebesromane nicht ganz meinen Lesergeschmack. Für Leser, die genau das suchen wird dieser Roman vermutlich super sein, mich selbst konnte es zwar mitreißen, aber nicht ganz umhauen. So spreche ich eine kleine und eingeschränkte Leseempfehlung aus.

Passabel


Vielen Dank an Ina Linger und Cina Bard für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Liebst, Lara

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