Mittwoch, November 09, 2016

(Rezension) A.G. Howard "Dark Wonderland - Herzkönigin"

464 Seiten | Dark Wonderland #1 | "Splintered" (Original) | Fantasy | 24.11.2014 | cbt Verlag | 17,99€ | 

Inhalt

Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Erster Satz

Seit meinem zehnten Lebensjahr sammle ich Insekten, nur so kann ich ihrem Geflüster ein Ende machen.

Meine Meinung

Alyssa ist ein besonderes Mädchen, an dem Tag, an dem sie ihre Tage bekommen hat - und zur Frau wurde - haben die Stimmen angefangen. Sie hört Insekten und Blumen, die mit ihr reden, genauso wie ihre Mutter auch schon. Zurückzuführen ist das ganze darauf, dass sie eine direkte Nachfahrin von Alice Liddell ist, der Alice im Wunderland. Ihre Mutter wurde unter der Gabe verrückt und lebt seit Jahren in einer psychiatrischen Anstalt, doch ihr Zustand wird immer schlimmer. Alyssa beschließt, sich auf die Suche nach dem Kaninchenloch, in das Alice einst fiel, zu machen und gelangt schließlich durch einen Spiegel gemeinsam mit ihrem besten Freund und Schwarm, Jeb, in das Wunderland. Dort trifft sie auf alte "Bekannte", von denen sie nicht weiß, wem sie trauen kann.

Alyssa ist ein relativ gewöhnliches Mädchen, bis auf die Tatsache, dass sie Insekten flüstern hört. Sie ist nicht sonderlich beliebt und wird meistens mit ihrer Vorfahrin, Alice Liddell aufgezogen. Schon seit Jahren ist sie in Jeb verliebt, der sie allerdings nur wie ein großer Bruder behandelt und ihre Leidenschaften zum Skaten teilt.
Mit Alyssa bin ich gleich ganz gut klar gekommen, auch wenn sie komplett anders als ich ist. Ich kann mich natürlich auf keinen Fall in ihre Situation hinein versetzen, aber fand sie gleich sympathisch und konnte auch ihre Handlungen imer nachvollziehen. Jeb hatte ich von Anfang einfach total gern, er ist so ein toller Junge, ich wollte ich einfach nur knuddeln.

Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Alyssa verfasst worden und der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Ich habe überraschend gut in die Handlung hinein finden können und konnte viele Seiten auf einen Rutsch lesen.

Die Handlung ist ganz gut, aber ich sage schon mal so viel: Ich konnte nicht so begeistert werden. Ich habe das Buch zwar sehr schnell gelesen, aber eher, weil ich es endlich weg von meinem SuB haben wollte und nicht, weil ich so begeistert war. Es war ganz spannend und ich habe auch mitfiebern können, aber die Unlust an dem Buch war ein wenig größer. Ich habe nicht ganz aufmerksam gelesen und bin mir auch unsicher, ob ich ganz verstehe, was am Ende alles passiert ist.
Allerdings fand ich die Verknüpfungen zu Lewis Carrolls Roman sehr gut geknüpft. Es wird auf seine Bücher eingegangen - nicht selten - aber dennoch gibt es relativ logische Erklärungen für die Existenz dieses Buches.
Ich hätte allerdings zuvor eben dieses Buch von Carroll lesen sollen, das ich sowieso neben mir liegen habe. Ich kenne natürlich die Geschichte von Alice, habe die Serie auf KiKa früher immer geguckt, die Filme gesehen und so weiter, aber ich konnte mich beim besten Willen nur an den Anfangspart erinnern und nicht mehr daran, wie es ausging, was mir beim Lesen dieses Buches die ganze Zeit ein Dorn im Auge war.
So wie ich mich kenne, werde ich den 2. Teil vermutlich irgendwann auch noch lesen, aber nach diesem Ende ohne jeglichen Cliffhanger habe ich momentan keine Lust, diese Reihe fortzusetzen.

Fazit

Das Buch ist keines wegs schlecht, aber ich habe mir erhofft und konnte einfach nicht richtig vom Hocker gerissen werden. Es war spannend und ich habe auch mitfiebern können, aber im Nachhinein bin ich einfach nicht wirklich begeisert. Dennoch kann ich eine Leseeampfehlung aussprechen, da ich verstehe, warum das Buch von anderen so geliebt wird.

Passabel



Liebst, Lara

4 Kommentare:

  1. Schade, dass dich das Buch nicht ganz überzeugen konnte. Ich liebe es, aber jeder hat ja seine eigene Meinung. ;) Liest du die Trilogie trotzdem weiter? ^^

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    1. Ich kann nicht mal wirklich sagen, was mich so gestört hat, es war einfach nicht so BAAAAM wie ich erwartet hatte :D
      Vermutlich, wenn ich den zweiten Teil in die Finger bekomme schon, aber so erstmal nicht :)

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  2. Huhu Lara,

    zu dem Buch habe ich schon diverse verschiedene Meinungen gehört. Ich glaube, es ist eines dieser Bücher wo man sich selbst von überzeugen muss, ob es etwas für einen ist. :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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