Samstag, Oktober 29, 2016

(Rezension) Rusty Fischer "Zombies weinen nicht"

264 Seiten | Living Dead Love Story #1 | "Zombies Don't Cry"(Original) | Fantasy | 17.03.2016 | Papierverzierer Verlag | 13,95€ | Hier kaufen

Inhalt

Durch einen Blitzschlag wird Maddy zum Zombie. Gut, dass auch Zombies lieben können. Weniger gut, dass es auch böse Zombies gibt, gegen die ein Kampf entbrennt …

In der verschlafenen Kleinstadt Barracuda Bay führt Maddy Swift ein ganz normales Teenagerleben - sie mogelt sich zusammen mit ihrer besten Freundin so durch die Highschool und hofft, dass sich ihr neuer Mitschüler, der gut aussehende Stamp, einmal mit ihr verabredet. Als er das dann endlich tut, ändert sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben.

Als sich Maddy in einer Regennacht hinausschleicht, um Stamp bei einer Party zu sehen, wird sie von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist sie zunächst glücklich, noch am Leben zu sein. Im Laufe der Zeit dämmert es ihr jedoch, dass sie zu dem geworden ist, was sie am meisten fürchtet: zu einer lebenden Toten, einer Untoten, einem Zombie.

So ganz ohne Herzschlag und Atem muss Maddy mit Hilfe ihrer neuen untoten Freunde Dane und Chloe nun erst lernen, als Zombie zu überleben. Doch dass sie für ihr neues Leben nach dem Leben dringend ein Umstyling benötigt, ist nur der Anfang all ihrer Probleme. Als an der Barracuda Bay High die Entscheidungsschlacht der drei Teenager gegen die Zerkers, die bösen Zombies ausbricht, muss Maddy ihre ganze Kraft zusammennehmen, um das zu schützen, was ihr am wichtigsten ist - als sie erkennt, was genau das überhaupt ist.

Erster Satz

Auf dem Friedhof ist es um diese Uhrzeit ganz still.

Meine Meinung

Als Maddy sich nachts rausschleicht, um die Party zu besuchen, auf die ihr Schwarm sie eingeladen hat, wird sie von einem Blitz getroffen und stirbt. Na ja, eigentlich stirbt sie nicht wirklich, sie kommt zurück - als Zombie. Auf einmal schlägt ihr Herz nicht mehr, ihre Haut ist weiß und sie hat Augenringe Als Maddy auf einmal einen Hunger nach etwas ganz besonderem verspürt, trifft sie auf Dane und Chloe, die ihr ins Leben der Zombies helfen. Denn Zombies leben nicht unkontrolliert und greifen jede Menschenseele an, ganz im Gegenteil. Na ja, zumindest die eine Art von Zombies, denn es gibt auch die, die tatsächlich nur nach Gehirnen suchen.

Maddy ist nicht gerade beliebt, sie hat ihre beste Freundin und braucht sonst auch niemanden. Sie kleidet sich unauffällig in Leinenhosen und schlichten T-Shirts und lebt sonst eher versteckt. Dass sie auf einmal ein Zombie ist, bringt einen großen Style-Umschwung mit sich und auch eine Veränderung, die ihren Freundeskreis betrifft.
Mit Maddy bin ich gleich schnell zurecht gekommen, sie ist ganz süß und ich wüsste nichts, was ich gegen sie haben könnte. Mit den ganzen anderen Figuren bin ich mir bis zum Ende sehr unsicher gewesen. Ich konnte anfangs gut und böse nicht ganz so leicht auseinander halten, was mich ziemlich verwirrt hat.

Der Roman ist in der Ich-Form aus der Sicht von Maddy verfasst worden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen.

Ich habe das Buch angefangen zu lesen, als ich bei einer Freundin übernachtet habe und morgens eher als sie aufgewacht bin - ihr kennt das doch alle, oder haha? - und auf meinem Handy nach einem einfach zu lesen und lustigem Buch gesucht habe. Ich habe aufgrund des Covers von diesem hier kein düsteres und schweres Buch erwartet, sondern wie gesagt ein leichtes und lustiges. Ich wurde nicht enttäuscht. Es erinnert mich im Großen und Ganzen sehr an die Serie iZombie. Zombies, die nicht böse sein müssen, sondern locker als Menschen durchgehen können. Zeitweise fand ich die Handlung ein wenig chaotisch, da ich wie gesagt die Zerkern von den normalen Zombies anfangs irgendwie nicht auseinander halten konnte. Aber mit der Zeit wurde es immer besser und auch spannender. Der Twist am Ende war ebenfalls ganz spannend und ich möchte unbedingt den folgenden Band lesen.

Fazit

Ein Zombie-Buch, das nicht ganz so Horror ist. Das Buch ist sehr schön zu lesen und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Mit richtigem Zombie Horror kann man wie gesagt nicht rechnen, aber das habe ich auch gar nicht erwartet. Ich habe nichts wirklich daran auszusetzen und freue mich auf die Fortsetzung.

Ausgezeichnet

Liebst, Lara

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