Dienstag, September 27, 2016

(Rezension) Lia Haycraft "Mondtochter - Die Nacht der Elemente"


243 Seiten | Nacht der Elemente #1 | Fantasy | 05.12.2014 | bookshouse Verlag | 12,99€ | Hier kaufen

Inhalt

Als sich Lucija in den geheimnisvollen Sander verliebt, weiht er sie in ein Geheimnis ein: Sie ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie in der Nacht der Elemente zu einer Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht. Sander will Lucija bei der Verwandlung begleiten, doch seine Vergangenheit holt sie beide ein. Plötzlich taucht die Schwester seiner ehemaligen Geliebten auf. Umbra will Rache für den Tod ihrer Schwester nehmen. Noch bevor sich Lucija verwandeln kann, gerät sie in die rachsüchtigen Fänge ihrer Widersacherin. Umbra versucht, Lucija heimtückisch auf ihre Seite zu ziehen, um Sanders Herz zu brechen, wie einst ihres zerbrach.

Erster Satz

Dicke Wolken hingen am Himmel.

Meine Meinung

Lucija lebt ein ganz normales Leben, sie singt in einer kleinen Band, arbeitet nebenbei und studiert. Na ja und sie spricht mit einem Raben, Kapua. Eines Tages taucht in dem Laden, in dem sie arbeitet eine seltsame Frau auf, die eine regelrecht eisige Ausstrahlung hat. Kurz darauf trifft Lucija auf Sander und verliebt sich in ihn, er führt sie in das Leben der Mondkinder. Nur alle 19 Jahre werden diese geboren und erst nach 19 Jahren entwickeln sich ihre Mächte, ihr Element, und sie werden zu Arantai. Doch wo Sander Lucija helfen will, stellt die seltsame Frau, Umbra, sich ihnen in den Weg und will Rache nehmen.

Lucija ist wie gesagt bisher ein gewöhnliches Mädchen gewesen, dass sie mit Kapua sprechen kann findet sie nicht außergewöhnlich, aber sie hate nie die Vermutung eine Mondtochter zu sein. Dennoch nimmt sie das ganze sehr gelassen hin, als Sander sie aufklärt, vielleicht ein wenig zu gelassen.
Sander ist sich nun schon länger bewusst, ein Mondsohn zu sein. Da die Arantai allerdings im Sonnenlicht geschwächt werden und sich nicht in der Nähe von Menschen aufhalten sollten, musste er seine Frau verlassen, was ihm das Herz gebrochen hat.
Umbra ist eine ganz besondere Figur, hinter ihr steckt mehr, als man zunächst vermuten würde. Sie ist nicht einfach nur böse und auf Rache aus, sie ist zudem auch noch ziemlich mächtig und eine ganz besondere Mondochter.
Mit Lucija konnte ich mich gleich anfreunden, sie ist super sympathisch und ich kann gar nichts gegen sie sagen. Mit Sander war ich mir anfangs nicht sicher, er wirkte so zurückhaltend und mysteriös, dass ich ihn gar nicht enschätzen konnte. Zum Ende hin wird er mir allerdings immer sympathischer. Dass ich Umbra nicht sonderlich sympathsich fand, ist wohl selbst erklärend.

Der Roman ist in der Er-/Sie-Form verfasst worden mit wechselnden Perspektiven von Lucija, Sander und Umbra. Anfangs fand ich das relativ verwirrend, wobei mir die Ich-Form ja in jedem Falle lieber ist. Nach zwei, drei Kapiteln habe ich mich allerdings schon daran gewöhnt und fand den Schreibstil sogar sehr gut. 

Die Umsetzung der Handlung ist sehr gut gelungen, allerdings bin ich der Meinung, dass der Klappentext fast schon zu viel verrät, indem er sagt, dass Umbra Rache an Sander für ihre verstorbene Schwester nehmen will. Ich hatte den Klappentext nur noch halb vor Augen, als ich das Buch gelesen habe, weswegen ich ähnlich wie Lucija langsam an die Lösung von Umbras Plan gebracht wurde, doch der Klappentext nimmt das einem leider schon vorne weg.
Ansonsten war ich immer voll gebannt und gespannt dabei und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen, als ich einmal angefangen habe.
Ich würde allerdings einen Punkt abziehen aufgrund des Endes. Es gibt einen großen Twist und alles ist spannend, aber der Umschwung von Auswegslosgkeit und Untergang zur perfekter Glücklichkeit verlief dann etwas zu schnell.

Fazit

Ein schöner Auftakt einer Reihe, dedssen Teile man auch unabhängig voneinander lesen kann. Die Handlung konnte mich fesseln und auch mit den Charakteren bin ich gut klar gekommen. Nach kurzer Gewöhnungsphase habe ich auch den Schreibstil lieben gelernt, aber das Ende kam mir ein wenig zu plötzlich, weswegen das Buch nicht ganz perfekt ist.

Passabel


Vielen Dank an Lia Haycraft für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Liebst, Lara

1 Kommentar :

  1. Liebe Lara,

    auch ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und bin zu einer ähnlichen Meinung gelangt wie du. Dein Blog ist sehr hübsch, ich bleibe hier als Leserin ;)

    LG Sophia

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