Samstag, Juli 30, 2016

(Rezension) Jennifer Estep "Frostherz"

Jennifer Estep | 432 Seiten | Mythos Academy #3 | "Dark Frost" (Original) | Fantasy | 12.03.2013 | Piper Verlag | 14,99€ | Hier kaufen

** Es handelt sich um den 3. Teil einer Reihe, weswegen für vorherige Spoiler auftauchen können! **

Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

Wenn ihr beide nicht aufhört, rumzuknutschen, wird mir schlecht."
Gwen steht unter großen Druck: Sie muss den Helheim-Dolch, den ihre Mutter versteckt hat, finden, bevor die Schnitter es tun. Doch sie hat keinerlei Hinweise, wo sich der Doch aufhält, bis auf das Tagebuch ihrer Mutter und ihrer Gabe. Sie muss sich allerdings auch noch anderen Aufgaben stellen: Der Fenriswolf, den sie zuvor gerettet hat, taucht auf einmal vor ihrer Tür auf, ihre beste Freundin ist unzufrieden mit ihren magischen Kräften, Logan lässt sie noch immer nicht an sich heran und das Mädchen mit der Loki-Maske, das ihre Mutter umgebracht hat, will nun auch sie umbringen.
Gwen wächst mir immer mehr ans Herz, ich habe sie wirklich lieb gewonnen. Ebenso geht es mir mit Logan, auch wenn er ein wenig zurückhaltend ist, wenn es Gwen angeht und auch Daphne kann ich mir gar nicht mehr wegdenken, obwohl sie eine Weile lang ziemlich gemein zu Gwen war.

Der Schreibstil gefällt mir mitsamt der Ich-Form aus Gwens Sicht noch immer sehr gut. Ich habe das Buch in einem Rutsch lesen können und wollte gar nicht mehr aufhören.
Die Umsetzung des Inhalts ist wirklich wieder sehr gut gelungen. Es war durchgehend sehr fesselnd und spannend, sodass ich das Buch, wie gesagt, nicht weglegen wollte. Und ich muss mal einen Lob für den Klappentext aussprechen: Endlich sagt der auch mal, was in dem Buch wirklich passiert!
Wie du merkst ist diese Rezension vergleichsweise sehr kurz, das liegt einfach daran, dass ich nicht viel zu sagen habe, außer, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich habe zwar keine wirklichen Kritikpunkte, dennoch fehlte noch das ganz besondere etwas, für die 5. Blume.

Inhalt: 1/2  Handlung: 2/2  Charaktere: 2/2  Schreibstil: 2/2  Umsetzung: 2/2




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