Sonntag, August 30, 2015

(Rezension) Tahereh Mafi "Ich fürchte mich nicht"

Tahereh Mafi  317 Seiten Shatter me #1  Dystopie "Shatter me"  23.07.2012  Goldman Verlag
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Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...

Ich bin seit 264 Tagen eingesperrt.

Weil Juliette Menschen mit nur einer Berührung umbringen kann, wird sie eingesperrt. Schon fast ein Jahr hat sie alleine in der Zelle verbracht und mit niemandem geredet, als sie plötzlich einen "Zellengenossen" bekommt. Adam. Sie kennt Adam, aus einer der zahlreichen Schulen, die sie schon besucht hat, aber er scheint sich nicht mehr an sie zu erinnern. Es stellt sich heraus, dass Adam Teil eine Organisation ist, der Anführer ein Mann, nicht viel älter als Juliette selbst, will sie als menschliche Waffe gegen Feinde benutzen. Adam ist immer an ihrer Seite und es stellt sich heraus, dass er vielleicht mehr für Juliette empfindet, als sie dachte.
Viel mehr zum Inhalt kann ich euch tatsächlich gar nicht verraten, es ist nämlich sehr sehr viel in kurzer Zeit passiert, was mich manchmal ein bisschen überrumpelt hat.
Ich hatte schnell einen Zugang zu den Charakteren, wenn Juliette zu Beginn ein bisschen schwierig war. Aber was soll man von einem Mädchen erwarten, dass keine menschliche Nähe kennt und seit fast einem Jahr nicht einmal mehr mit jemanden gesprochen hat. Mit der Zeit "normalisiert" sie sich immer mehr, wobei natürlich immer im Vordergrund steht, dass sie anders ist und eine Gabe/ einen Fluch auf sich sitzen hat. Auch mit Adam kam ich schnell zurecht, auch wenn seine Beweggründe in manchen Situationen ziemlich seltsam waren und aus meiner Sicht nicht wirklich nachvollziehbar. 
Der Schreibstil war ziemlich gut, zu Beginn waren es hauptsächlich kurze und abgehakte Sätze, die allerdings sehr gut zu Juliettes Situation gepasst haben. Etwas seltsam fand ich, dass ständig durchgestrichene Sätze auftauchten. Auch wenn das vielleicht sozusagen das Markenzeichen von dem Buch war, war es in manchen Situationen eher unnötig angewandt.
 Wie gesagt kann ich gar nicht mehr viel dazu sagen, weil ich sonst wirklich spoilern würde.

Ein wirklich guter erster Teil mit einem Cliffhanger, der neugierig auf den zweiten Teil macht. Die Geschehnisse folgen ein wenig schnell aufeinander und ich habe mich oft etwas mit den ganzen Situationen überrumpelt gefühlt, aber alles in allem war das ein wirklich fantastisches Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen konnte.


Kommentare :

  1. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher *-* Ich liebe Warner :D!
    Liebe Grüße <3

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    1. Ich habe am Anfang gedacht, er sei so ein 60-Jähriger und fand sein Verhalten voll eklig und so :D

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