Donnerstag, Februar 12, 2015

(Rezension) Cherrie Lynn "Rock me"





Autor: Cherrie Lynn
Seitenanzahl: 302 Seiten
Originaltitel: -
Genre: Erotik/Liebesroman
Reihe: Teil 1
Verlag: Egmont LYX
Veröffentlichung: 05.07.2014
Preis Ebook: 6,99€
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Behütet aufgewachsen hat Candace Andrews endgültig genug davon, immer so zu sein, wie andere sie haben wollen. An ihrem Geburtstag beschließt sie daher, etwas zu tun, was keiner von ihr erwartet, und landet im Tattoo-Studio von Brian, zu dem sie sich schon lange hingezogen fühlt. Als sie sich in seine kunstfertigen Hände begibt, lodert ein leidenschaftliches Feuer zwischen ihnen auf, dem sich auch Brian nicht entziehen kann. Mit Brian, der immer tut, worauf er Lust hat, und dem egal ist, was andere von ihm denken, fühlt sich Candace so frei wie noch nie ihrem Leben. Doch so stark ihre Gefühle füreinander auch sind, weiß Brian doch, dass ihre Familie ihn nicht akzeptieren und er nie einen festen Platz in Candace’ Leben haben wird. Unterschiedlich wie Tag und Nacht verlangt ihre Liebe Entscheidungen, von denen keiner von beiden dachte, dass er sie jemals treffen muss...

Candace ist das typische brave Mädchen, das komplett unter der Kontrolle ihrer Mutter steht und sich langsam dazu entschließt "rebellisch" zu werden. Brian ist der typische "Bad Boy". Er hat Tattoos, Piercings und seine Eltern scheinen ihn nicht so zu mögen, wie sie seine Geschwister mögen, wirklich "verstoßen" wird er allerdings nicht.
Candace und Brian treffen also in seinem Tattoostudio aufeinander, wo sie sich ihr erstes Tattoo stechen lassen will, aber nur von ihm, von keinem anderen. Es wirkt, als würden sie sich kennen, aber irgendwie auch nicht wirklich. Entweder habe ich es überlesen, oder es war einfach nicht erklärt, woher die zwei sich kennen. Im weiteren Verlauf des Buches wird es zwar noch aufgelöst, aber im ersten Moment war ich komplett unwissend, was ich als ziemlich störend empfunden habe.
Gleich seit der ersten Begegnung erfährt der Leser, dass Candace sich sehr zu Brian hingezogen fühlt und als es in Brians Sichtweise wechselt, merkt man dass er auch so empfindet. Die beiden tauschen ihre Nummern aus und treffen sich auch schnell wieder.
Meiner Meinung nach entwickelte sich das zwischen den beiden zu schnell und zu "krass". Außerdem war ich mir zu dem Zeitpunkt auch noch nicht klar, worauf das ganze eigentlich hinausläuft. Eine Beziehung? Eine Affäre? Ein One-Night-Stand? Keine Ahnung.
Zwischendurch erfährt man noch mehr über die jeweiligen Familien und es wird klar, dass Candace' Familie Brian zu verabscheuen scheint und nicht will, dass die zwei sich weiterhin treffen. Irgendwann wird Candace das alles zu viel und sie gesteht das Tattoo und ihre Affäre oder Beziehung mit Brian ihrer Familie, wodurch ein großer Streit entsteht.
Ich konnte keinen wirklichen Höhepunkt sehen, wobei ich den Punkt, an dem Candace alles gesteht und erst einmal flieht, als Wendepunkt ansehen würde. Die ganze Spannung, die mit einem großen Streit zwischen Brian und Candace'  Familie einhergeht, entsteht erst ziemlich weit am Ende des Buches. Es war meiner Meinung nach schnell zu lesen, aber in der ersten Hälfte des Buches ist so gut wie nichts wirkliches passiert, was etwas enttäuschend war.
Das Buch ist in der Erzählperspektive des personalen Erzählers, im Wechsel zwischen Candace und Brian geschrieben. Ich nenne das auch gerne "Er/Sie/Es-Perspektive" und eigentlich bin ich eher abgeneigt davon, solche Bücher zu lesen. Auch, wenn einem die Gedanken und Gefühle der Person ziemlich gut dargestellt werden, habe ich mehr Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Nachdem ich mich nach einigen Seiten orientieren konnte, war der Schreibstil auch kein Problem mehr für mich.
Ich muss sagen, es war nicht schlimm, dieses Buch zu Ende zu lesen, aber ich war froh, als ich es durch hatte.

Die Geschichte mit dem Bad Boy und dem Mädchen von nebenan ist nicht komplett neu, was die Autorin daraus gemacht hingegen schon ein wenig. Es war aber nicht wirklich mitreißend oder besonders. Der Schreibstil war ganz okay, aber alles in einem konnte es mich wirklich nicht überzeugen, es hat ein wirklicher Höhepunkt gefehlt, meiner Meinung nach.


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