Autor: Cora Carmack 
Originaltitel: Losing it
Seitenzahl: 320 Seiten
Genre: Liebesroman
Reihe: (?) Teil 1
Verlag: Egmont LYX
Veröffentlichung: 03. April 2014
Preis Ebook: 8,99€
Preis Taschenbuch: 9,99€
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Bliss Edwards steht kurz vor dem Collegeabschluss und ist immer noch Jungfrau. Um dem abzuhelfen, beschließt sie, sich auf einen One-Night-Stand einzulassen. Im letzten Moment bekommt sie jedoch kalte Füße und lässt den attraktiven Fremden allein im Bett zurück – der sich kurz darauf als ihr neuer College-Dozent entpuppt.
Quelle: Amazon.de
Zuerst muss ich zugeben, dass ich den zweiten Teil als erstes gelesen hatte, weil ich nicht wusste, dass es eben erst der zweite war. Also waren die Figuren mir bekannt und ihre Geschichte auch schon, wodurch es eigentlich unnötig war, diesen Teil auch noch zu lesen. Aber ich dachte es wäre ganz gut, ein bisschen mehr über Bliss und Garrick zu erfahren.
Das Buch fängt so an, wie es in der Inhaltsangabe steht, Bliss ist kurz davor ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, verschwindet allerdings mit einer komischen Ausrede und lässt Garrick zurück.
Gut, die Idee der Geschichte ist nicht wirklich neu und auch nichts besonderes, dennoch ging ich mit einer Erwartungen an dieses Buch, dass die Autorin etwas besonderes daraus machen würde.
Garrick fand ich ganz toll, schon im zweiten Teil, Bliss hingegen hat mich kaum angesprochen. Meiner Meinung nach war der Aufbau der Figuren etwas zu oberflächig. Man wusste natürlich, dass sie studierte und er der Dozent war, aber man hat kaum noch mehr über die Personen erfahren. Bliss' Mutter meldete sich hin und wieder mit ein paar Anrufen, in denen sie Sachen fragte wie "Hast du jemanden kennen gelernt?", aber einen tieferen Sinn hatten ihre Gespräche nicht und man erfuhr beinahe gar nichts über Bliss' Familie oder ihr Leben außerhalb der Uni. Auch von Garrick weiß man nur, dass er zuvor woanders gelebt hat und dann dort weggezogen ist. Hin und wieder gab es Hinweise auf den Grund dafür, aber entweder habe ich es überlesen oder der Grund wurde nie wirklich genannt. Ich hatte das Gefühl, außer Uni und Party machen, hatten die Figuren keine Hobbys und haben auch sonst nie etwas erlebt.
Wie schon gesagt, war alles sehr flach und oberflächig gehalten, auf die Figuren wurde kaum eingegangen, sie hatten sozusagen kein richtiges Leben. Versteht ihr, wie ich das meine? 
Aber trotz diesen ganzen Kritikpunkten war das Buch schnell gelesen und irgendwie wollte ich nicht aufhören. Unterbewusst hat es mich doch gereizt, es weiter zu lesen.
Aber der Schreibstil der Autorin war einfach unpassend für das ganze.
Das ändert sich allerdings im zweiten Teil, der gefällt mir super. Lest ruhig einfach den, das versteht man auch ohne den ersten.
Insgesamt sehr enttäuschend. Vielleicht liegt es wie gesagt daran, dass ich den zweiten Teil und somit das Ende von Bliss und Garrick schon kannte, aber trotzdem gelten die genannten Kritikpunkte.
Ich würde es nicht noch einmal lesen.



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